Anwalt für Arbeitsrecht im Exzenterhaus Bochum

CORONA: Die Kanzlei ist weiterhin geöffnet. Beim Betreten des Exzenterhauses Bochum sowie des Schwenke-Zentrums Hagen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben. Zudem bitten wir Sie, sich mit den im Eingangsbereich zur Verfügung stehenden Desinfektionsmitteln die Hände zu desinfizieren.

ARBEITSRECHT BOCHUM: 0234/52009541

 

ARBEITSRECHT HAGEN: 02331/7368374

 

Die Kanzlei für Arbeitsrecht Atmaca in Bochum, gegründet 2015 von Rechtsanwalt Marco Atmaca (seit Juni 2019 auch in Hagen), bietet Ihnen eine umfassende, persönliche und kostentransparente Rechtsberatung, gibt präzise Entscheidungshilfen und vertritt effektiv Ihre Interessen vor Gericht.

Rechtsanwalt Marco Atmaca verfügt über langjährige Erfahrung in Fragen des Arbeitsrechts. Durch seine früheren Tätigkeiten als Geschäftsführer einer international tätigen Veranstaltungs-GmbH einerseits und als Arbeitsrechtler der Gewerkschaft ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet andererseits kennt er sowohl die Arbeitgeber- als auch die Arbeitnehmerperspektive. 2017 schloss er die Ausbildung Fachanwalt Arbeitsrecht beim Deutschen Anwaltsinstitut erfolgreich ab und gewährleistet durch ständige Fortbildung im Rahmen von Fachseminaren im Arbeitsrecht bei der Rechtsanwaltskammer Hamm und dem Deutschen Anwaltsinstitut arbeitsrechtliches Wissen auf dem aktuellsten Stand. Rechtsanwalt Atmaca ist zudem im Arbeitsrecht freiberuflicher Kooperationsanwalt der Kanzlei Alegos in Hagen und Frankfurt am Main https://www.alegos.de/. Er berät und vertritt Arbeitnehmer und Arbeitgeber bundesweit insbesondere in den Bereichen:

 

  • Kündigung des Arbeitsverhältnisses (betriebsbedingte, verhaltensbedingte oder personenbedingte Kündigung)
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch außerordentliche Kündigung
  • Abmahnung
  • Urlaub
  • Krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit
  • Home-Office
  • Kurzarbeit
  • Dienst- und Firmenwagen
  • Freistellung vom Arbeitsverhältnis
  • Schwerbehinderung und Gleichstellung im Arbeitsverhältnis
  • Elternzeit und Mutterschutz im Arbeitsverhältnis
  • Versetzung
  • Abfindung
  • Teilzeit- und Befristungsfragen
  • Betriebsübergang
  • Vertretung in arbeitsgerichtlichen Prozessen
  • Vertretung im Kündigungsschutzprozess
  • Gestaltung und Prüfung von Aufhebungsvertrag und  Abwicklungsvertrag
  • Gestaltung und Prüfung von Arbeitsverträgen
  • Prüfung und Erstellung von Arbeitszeugnissen
  • Alltägliche arbeitsrechtliche Fragen

 

 

Die Kanzlei befindet sich im Exzenterhaus Bochum, Universitätsstr.60, 44789 Bochum. Sie erreichen die Kanzlei bequem mit der U35, Haltestelle Oskar-Hoffmann-Straße - nur eine Station vom Hauptbahnhof entfernt direkt unter dem Exzenterhaus.

 

Seit Juni 2019 können Sie zudem eine persönliche Rechtsberatung auch am Standort Hagen (Schwenke Zentrum in Hauptbahnhofnähe) vereinbaren.

 

Vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin, um in einem ersten persönlichen Beratungsgespräch Ihre Rechtsangelegenheit vertrauensvoll zu erörtern. Sie haben zudem die Möglichkeit, Ihr Anliegen per E-Mail mitzuteilen; die Kanzlei nimmt umgehend Kontakt mit Ihnen auf.

 

Vita Rechtsanwalt Marco Atmaca

 

 * 2002 - 2010 Geschäftsführender Gesellschafter der STEP Meidl, Fikenzer & Atmaca GbR sowie der STEP Projects, Marketing & Sports GmbH, Leipzig

 

 * 2009 Erstes Juristisches Staatsexamen an der Ruhr-Universität Bochum

 

 * 2010 - 2012 Rechtsreferendariat am Landgericht Bochum

 

 * 2012 Zweites Juristisches Staatsexamen

 

 * 2012 - 2014 Bundesagentur für Arbeit Bochum, Schwerpunkt SGB II

 

 * 2015 Gründung der Rechtsanwaltskanzlei Atmaca in Bochum

 

 * 2016 - 2018 Rechtsschutzsekretär Arbeitsrecht ver.di Mittleres Ruhrgebiet

 

 * 2017 Deutsches Anwaltsinstitut Ausbildung Fachanwalt Arbeitsrecht

 

 * 2018 bis heute: Freie Mitarbeit als Arbeitsrechtler bei der Kanzlei ALEGOS Hagen und Frankfurt am Main https://www.alegos.de/

 

 * Juni 2019: Eröffnung des zweiten Kanzlei-Standorts neben dem Exzenterhaus Bochum in Hagen

 

 

Arbeitsrecht aktuell:

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 21.01.2021

 

Corona-Arbeitsschutzverordnung: Homeoffice-Pflicht für Arbeitgeber bis 15.03.2021

 

Das Bundeskabinett hat am 20.01.2021 eine Corona-Arbeitsschutzverordnung beschlossen, die Unternehmen bis zunächst zum 15.03.2021 verpflichtet, ihren Beschäftigten das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen, soweit die Tätigkeit es zulässt.

 

Pflicht eines Homeoffice-Angebots

 

Die Verordnung führt folgende Neuerungen ein - zunächst befristet bis zum 15.03.2021:

 

• Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.

 

• Es gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz:

 

• Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.

• In Betrieben ab zehn Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.

• Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

 

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 14.01.2021, Az. 5 Sa 423/20:

 

Kündigung wegen Entwendens von Desinfektionsmittel rechtmäßig

 

Das LArbG Düsseldorf hat die Kündigung eines Mitarbeiters, der ein Liter Desinfektionsmittel entwendet hatte, auch ohne vorherige Abmahnung als rechtmäßig angesehen.

 

Der Kläger war seit dem Jahr 2004 bei einem Paketzustellunternehmen, der Beklagten, als Be- und Entlader sowie Wäscher für die Fahrzeuge beschäftigt. Die Wäsche der Wagen erfolgte in Nachtschicht mit sechs bis sieben Kollegen, wobei der Kläger seinen Wagen in der Nähe des Arbeitsplatzes abstellen konnte. Bei der stichprobenartigen Ausfahrtkontrolle am 23.03.2020 gegen 07.50 Uhr fand der Werkschutz im Kofferraum des Klägers eine nicht angebrochene Plastikflasche mit einem Liter Desinfektionsmittel und eine Handtuchrolle. Der Wert des Desinfektionsmittels betrug zum damaligen Zeitpunkt ca. 40 Euro...

 

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Rechtstipp von Rechtsanwalt Atmaca, 29.12.2020:

 

Impfpflicht „gegen Corona“ im Arbeitsverhältnis?

 

Derzeit besteht (noch) keine gesetzliche Verpflichtung, sich „gegen Corona“ impfen zu lassen. Zu beachten ist allerdings § 20 Absatz 6 Infektionsschutzgesetz: „Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist.“

 

Auch die "Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2" enthält keine Impfpflicht sondern legt fest, wer in welcher Reihenfolge einen Anspruch auf eine Impfung hat.

 

Eine arbeitsvertraglich vereinbarte Impfpflicht dürfte derzeit ebenfalls unwirksam sein...

 

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 18.12.2020, Az. 6 Sa 522/20:

 

Kündigung eines Außendienstmitarbeiters im Bereich der Zählermontage unwirksam

 

Das LArbG Düsseldorf hat die Kündigung eines Außendienstmitarbeiters im Bereich der Zählermontage als unwirksam angesehen, dem aufgrund von Auswertungen des elektronischen Fahrtenbuches die unberechtigte Privatnutzung des Dienstfahrzeuges und daraus folgend ein Arbeitszeitbetrug vorgeworfen wurde.

 

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Bundesrat, 18.12.2020:

 

Eltern erhalten Entschädigung bei Kita- und Schulschließungen

 

Eltern haben Anspruch auf Entschädigung, wenn aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Kitaferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in der Schule ausgesetzt wird...Die Regelung sieht eine Entschädigung vor, wenn Eltern ihre Kinder aufgrund verlängerter Schul- oder Betriebsferien, ausgesetztem Präsenzunterricht oder Hybridunterricht zuhause betreuen müssen. Voraussetzung ist, dass keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit für das Kind besteht. Anspruchsberechtigt sind Sorgeberechtigte von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die behindert und hilfebedürftig sind...Die betroffenen Eltern haben Anspruch auf Entschädigung in Höhe von 67% des Verdienstausfalls, maximal jedoch von 2.016 Euro monatlich. Der Anspruch gilt für insgesamt 20 Wochen: jeweils zehn Wochen für Mütter und zehn Wochen für Väter – beziehungsweise 20 Wochen für Alleinerziehende. Der Maximalzeitraum kann über mehrere Monate verteilt werden.

 

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Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 16.12.2020, Az. 4 Ga 18/20

 

Mund-Nasen-Bedeckung während Arbeitszeit

 

Das ArbG Siegburg hat entschieden, dass der Arbeitgeber das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während der Arbeitszeit anordnen darf.

 

Der Kläger ist bei der Beklagten als Verwaltungsmitarbeiter im Rathaus beschäftigt. Die Beklagte ordnete mit Schreiben vom 06.05.2020 mit Wirkung zum 11.05.2020 in den Räumlichkeiten des Rathauses das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung für Besucher und Beschäftigte an. Der Kläger legte ein Attest vor, das ihn ohne Angabe von Gründen von der Maskenpflicht befreite.

 

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Bundesarbeitsgericht, 16.12.2020, Az. 5 AZR 143/19 (A):

 

EuGH-Vorlage zur Vergütung von Leiharbeitnehmern

 

Das BAG hat in einem Vorabentscheidungsersuchen Fragen an den EuGH im Zusammenhang mit der Abweichung vom Grundsatz der Gleichstellung von Leiharbeitnehmern und Stammarbeitnehmern durch Tarifvertrag gestellt.

 

Die Klägerin, Mitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), war von April 2016 bis April 2017 aufgrund eines befristeten Arbeitsvertrags bei der Beklagten, die gewerblich Arbeitnehmerüberlassung betreibt, als Leiharbeitnehmerin beschäftigt.

 

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 11.12.2020, Az. 6 Sa 420/20:

 

Kündigung eines Mitarbeiters eines Kreditinstituts unwirksam

 

Das LArbG Düsseldorf hat entschieden, dass die Kündigung eines Mitarbeiters eines Kreditinstituts unwirksam ist, weil er außerordentlich unkündbar und eine ordentliche Kündigung tarifvertraglich ausgeschlossen ist.

 

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Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 09.12.2020, Az. 10 AZR 334/20:

 

Keine halbierten Nachtarbeitszuschläge für Schichtarbeit

 

Das BAG hat entschieden, dass eine Regelung in einem Tarifvertrag, nach der sich der Zuschlag für Nachtarbeit halbiert, wenn sie innerhalb eines Schichtsystems geleistet wird, gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verstoßen kann...

 

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Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 11.11.2020, Az. 4 Ca 1240/20

 

Keine Kurzarbeit ohne wirksame Vereinbarung

 

Das ArbG Siegburg hat entschieden, dass bei einer Anordnung von Kurzarbeit durch den Arbeitgeber ohne rechtliche Grundlage kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht und Arbeitnehmer ihren vollen Lohnanspruch gegen den Arbeitgeber behalten. Der Arbeitgeber dürfe einseitig Kurzarbeit nur anordnen, wenn dies individualvertraglich, durch Betriebsvereinbarung oder tarifvertraglich zulässig sei, so das Arbeitsgericht.

 

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